Archive for ‘SEO’ category

Domain verbrannt, was tun?

4. Juli 2010 | Marco | 1 Comment

Über neue Nischen freut sich jeder. Die Registrierung einer Keyword-Domain und entsprechender Content sind zügig erstellt. In der Regel kann man sich bereits kurze Zeit später über ein Top-Ranking freuen. Das ist jedoch nicht immer von Dauer. Gray-Hat-Methoden, die bei temporären Projekten immer eine Überlegung wert sein sollten, können zur Abstrafung führen. Zu starke und zu viele Backlinks in zu kurzer Zeit sind bei neuen Domains auch ein beliebter Fehler, obwohl man idealerweise nur mit OnPage-Optimierung schon super rankt.

Wer seine neue Domain dann doch mit einem PR7-Link beschießt, kann sich bereits darauf einstellen, aus den SERPs zu fliegen. Abstrafungen können durch Rückbau zu krasser Links, Entfernen von Gray-Hat-Methoden oder dem Antrag auf eine erneute Überprüfung möglicherweise wieder verschwinden. Das dauert jedoch seine Zeit und die hat man hier definitiv nicht.

Bei mir hat es bisher immer geklappt, einfache eine  ähnliche URL zu registrieren und sie in Plesk (Konfiguratinostool) als Domain-Alias einzutragen. Nach einer Minute ist der Content auf der neuen Domain zu finden und nach einem weiteren Tag findet man sich idealerweise wieder auf einem der vorderen SERP-Plätze wieder. Ob man die alte Domain mit 301 umleitet oder lieber ganz kappt, müsste man sich dann noch mal überlegen.

Boogle – Halb Bing, halb Google

10. Juni 2010 | Marco | No Comment

Mit der neuen verspielten Oberfläche scheint sich Google wenig Freunde zu machen. Zunächst die bunte Sidebar und nun der temporär aufgezwungene Hintergrund. Welches Bing-Feature kommt als nächstes? ;-)

Fotomontage

Bings Antwort

Trust-Links mit 404-Seiten aufbauen

12. Mai 2010 | Marco | No Comment

Bereits ein starker Trust-Link kann der eigenen Webseite einen enormen Boost verschaffen. Warum nicht etwas Gutes tun und große Webseiten wie bild.de darauf aufmerksam machen, dass sie einen kaputten Link auf Ihrer Seite haben?

1. Defekte Links identifizieren

In dem Linkchecker Xenu wird einfach eine URL eingegeben und schon beginnt das Tool, die Seite nach defekten Links abzusuchen.

2. Content nachbauen

In der Wayback Machine kann man schauen, welcher Inhalt auf der nicht mehr erreichbaren Seite war, um dann einen Nachbau bei textbroker in Auftrag zu geben. An der Qualität des Artikels sollte nicht gespart werden.

3. Webmaster anschreiben

Zuletzt kann man den Webmaster informieren, dass sich ein kaputter Artikel auf der Webseite befindet und man glücklicherweise direkt einen neuen Link am Start hat.

Fazit

Mit etwas Glück hat man für unter 20 Euro einen starken Link aufgebaut. Google wird das Austauschen eines defekten Links sicherlich nicht als verdächtig einstufen.

Problem: Einige böse SEOs lassen Tools wie Xenu sicherlich 24/7 laufen, sodass besonders gute 404-Links möglicherweise schon gegrabbt worden sind. Was für ein Satz.

Like-Button reloaded – Facebook und SEO

10. Mai 2010 | Marco | 5 Comments

In den letzten Wochen war Facebook das große Thema. Neben Kritik am Datenschutz stand vor allem die f8 im Vordergrund, auf der das Open-Graph-Paket vorgestellt wurde und die Integration von Facebook in die eigene Seite ermöglicht. Dies geschieht über den Like-Button, der mit nur einer Zeile Code eingebunden ist.

Es lässt sich jedoch jedoch noch mehr aus dem Like-Button herausholen. Dazu benötigt man lediglich eine App-ID . Diesen erhält man, wenn man einfach eine nackte Facebook-App erstellt. Anschließend trägt man einige Meta-Informationen in den Header ein.

<meta property="og:site_name" content="wuestenigel.com"/>
<meta property="og:type" content="movie" />
<meta property="fb:app_id" content="282664408777" />

Als Admin sieht man danach einen zusätzlichen Link neben dem Button: Admin Page



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SEOs stalken in drei Schritten

11. April 2010 | Marco | No Comment

Ziemlich trivial, aber dennoch nicht weniger effektiv:

1. Projekte identifizieren

Über Donation-Seiten lassen sich SEO-Projekte zügig ermitteln.

2. Backlinks prüfen

Mit linkdiganosis habe ich bisher sehr gute Erfahrung gemacht. Einmalig muss ein Firefox-Add-On heruntergeladen werden. Ab sofort kann man eine Backlinkanalyse einfach durch den Aufruf folgender URL durchführen: http://classic.linkdiagnosis.com/?q=http://www.domain.de

3. Yum Yum Yum

Schließlich lässt sich sehr schnell prüfen, wie die Backlinkquellen für die eigenen Projekte weiterverwendet werden können.

Google Sitemap – Sinn oder Unsinn?

9. April 2010 | Marco | 3 Comments

Beim heutigen Webmaster Friday geht’s um die Notwendigkeit von XML-Sitemaps. Indem man eine strukturierte Liste mit URLs  erstellt, kann Google diese Seiten crawlen und indizieren. Hier fängt der Unsinn in meinen Augen bereits an. Es liegt in der Natur von Google, Seiten zu durchforsten, deren Relevanz zu bewerten und sie anschließend zu listen. Als wie wichtig wird Google aber eine URL bewerten, die durch den Benutzer mit Mausklicks gar nicht zu erreichen ist, sondern hintenrum bei Google vorgestellt wird. Wohl eher als unwichtig und daher ist die Seite nur etwas für den mega-mega-long-tail.

Da hilft es auch nichts, an der “priority”-Schraube in der XML-Datei zu drehen oder gar die Häufigkeit der Änderungen (“daily”) festzulegen. Erinnert ein wenig an den großen Bruder vom Keywords-Tag: Revisit-After 7 days. An guten Tagen kann Google jedenfalls auch ohne Sitemap neue Seiten innerhalb von wenigen Minuten indizieren. Übrigens: Wenn eine Seite aus Qualitätsgründen gar nicht im Index landet, hilft auch eine Sitemap nichts.

Für mich ist das ganze Thema eine OnPage-Geschichte, bei der mein neues Lieblingswort Linkjuice gar nicht oft genug fallen kann. Damit meine ich die ganze Kiste rund um PR-Sculpting und internen Verlinkungen. Google muss alle relevanten Seiten ganz einfach über die Startseite finden können und zwar mit möglichst flachen Hierarchien. Abgerundet kann das Ganze zur contextrelevante Querverlinkungen werden, die schließlich auch die Crawlbarkeit verbessern.

Wer wie bei WordPress eine Sitemap automatisch an Board hat, kann sie bei Google einreichen ohne sich als SEO outen zu müssen. In allen anderen Fälle gibt es so viele andere Aufgaben (Premium-Content, Linkbaits, OnPage-Optimierung etc), die deutlich mehr Nutzen versprechen.

Sehe ich hier zu schwarz? Hat jemand positive Erfahrungen mit Sitemaps gemacht und beispielsweise die Indiziergeschwindigkeit erhöht? Eine gute Möglichkeit können auch User-Sitemaps sein, die einen Klick von der Startseite entfernt sind und die wichtigsten Unterseiten auflisten. Da freut sich dann auch Google.

SEO Campixx 2010 Recap

14. März 2010 | Marco | 14 Comments

Am Wochenende gab es wieder eine Menge SEO-Stuff am Müggelsee. Trotz Schmuddelwetter und Schneegestöber(!) trafen bereits am Freitag die ersten SEOs in Berlin ein, um die  die Hotelbar zu “inspizieren” und den “Spirit” der Campixx 2K10 zu verbreiten. Trotzdem schafften es am Samstagmorgen alle Campixx-Teilnehmer, pünktlich zu einer der sieben gleichzeitig stattfindenden Sessions. Lediglich am Sonntag konnte man in einigen Gesichtern die Spuren der letzten Nacht sehen. ;-)

Kam es mir nur so vor oder waren vor allem die etwas dunkleren Vorträge sehr gut besucht? Zu sehen und hören gab es während und zwischen den Sessions jedenfalls genug. Nicht nur inhaltlich, sondern auch drumherum hat’s gepasst. Ein nettes Rahmenprogramm und Top-Catering ohne Zahnfleischtaschenentzündung sorgten für einen äußerst angenehmen Aufenthalt am Müggelsee. Das sehen Andre, Dominik, Andrea und  Patrick auch so.

Vielen lieben Dank an den Seonauten und allen Teilnehmern!

Übrigens: Nacktscanner Google hat die SEO-Bombe glücklicherweise nicht abgeworfen…

Vorfreude auf die SEO Campixx 2010

9. März 2010 | Marco | No Comment

In wenigen Tagen geht sie los, meine erste SEO Campixx. Alte und neue Gesichter sowie viel SEO-Kram werden das Wochenende am Müggelsee sicherlich zu einem gelungenen und spaßigen Event machen.

Vergesst nicht, in die Session mit Kollege Lennarz und mir zum Thema Blitz SEO zu kommen!

Countdown: SEO Campixx vor 5 Monaten, 24 Tagen, 16 Stunden, 0 Minuten

On-Page-Optimierung mit der Google Analytics API

6. März 2010 | Marco | No Comment

Mittlerweile kommt fast jeder Dienst im Internet mit einer API daher. Twitter wäre ohne offene Schnittstelle gar nicht mehr vorstellbar. Heute habe ich mich einmal mit der API von Google Analytics beschäftigt, da ich einen spezielle Anforderung hatte. Ich wollte auf meinen Seiten anzeigen, über welche Schlüsselwörter (Entry Keywords) die Nutzer gekommen sind. Dank Google Labs und fertigen Klassen klappte der Einstieg wesentlich einfacher als erwartet.

Dies könnte vor allem aus Sicht des Suchmaschinenoptimierers interessant sein. Die Schlüsselwörter sind user generated und stehen in dieser Form im Fließtext selten nebeneinander (Beispiel: “köln aufstieg”). Außerdem kann man sie per <strong> oder Überschrift entsprechend aufwerten. Bei besonders großen Projekten ensteht auch ein Nutzen für den User, da er auf verwandte Suchbegriffe gelenkt wird. In meinem Artikel zum Barcode Google Doodle könnt Ihr ein produktives Beispiel finden.

Auf der anderen Seite müsste man wirklich einmal ausprobieren, wie hoch der Nutzen ist. Obwohl Google dies vormacht (siehe “Verwandte Suchvorgänge”), könnte man schnell wegen Keyword Stuffings eine Penalty erhalten. Außerdem gibt man eine Menge Informationen preis, die eher von der Konkurrenz als von Google verwertet wird.

Was haltet Ihr davon? Spammy oder kreatives SEO-Mashup?