Die Entwicklung von Twitter-Mashups ist einfach und macht Spaß. Leider ist Twitter seit jeher mit Kapazitätsproblemen konfrontiert, sodass wir den FailWhale häufiger sehen als uns lieb ist.
Aus diesem Grund wurde der Zugriff auf die Twitter-API begrenzt und der Nutzer gebeten, weise mit den zur Verfügung stehenden Requests umzugehen. Caching spielt hier beispielsweise eine große Rolle. Da man selbst als Nicht-Entwickler an die Grenze von 150 Requests pro Stunde gerät, empfehle ich jedem, einen White-List-Antrag zu stellen.
Für Programmierer ist die Begrenzung schon etwas unbehaglicher. Zu häufig wird man mit folgender Meldung konfrontiert: “You have been rate limited. Enhance your calm.” Leider ist es besonders ärgerlich, dass die API gleichzeitig meldet, man habe noch 20.000 freie Requests. In meinen Augen ein Twitter-Bug.
Wenn Optimierungen nicht mehr weiterhelfen, gibt es noch zwei Möglichkeiten, die Zahl der Zugriffe zu erhöhen. Zum einen könnte einfach der maschinenlesbare RSS-Feed von Suchergebnissen verarbeitet werden, falls die IP nicht geloggt wird. Zum anderen kann man sich einen kleinen PHP-Proxy basteln, der dank neuer IP erneut x Zugriffe (genaue Zahl nicht genannt) ermöglicht.
$qry = $_GET["qry"];
$lang = $_GET["lang"];
$qry = str_replace(” “,”+”,$qry);
$ch = curl_init();
curl_setopt($ch, CURLOPT_HEADER, false);
curl_setopt($ch, CURLOPT_POST, 0);
curl_setopt($ch, CURLOPT_RETURNTRANSFER, 1);
curl_setopt($ch, CURLOPT_URL, “http://search.twitter.com/search.json?lang=$lang&show_user=true&rpp=60&q=$qry”);$buffer = curl_exec($ch);
echo $buffer;