SEO Campixx 2010 Recap

14. März 2010 | Marco | 14 Comments

Am Wochenende gab es wieder eine Menge SEO-Stuff am Müggelsee. Trotz Schmuddelwetter und Schneegestöber(!) trafen bereits am Freitag die ersten SEOs in Berlin ein, um die  die Hotelbar zu “inspizieren” und den “Spirit” der Campixx 2K10 zu verbreiten. Trotzdem schafften es am Samstagmorgen alle Campixx-Teilnehmer, pünktlich zu einer der sieben gleichzeitig stattfindenden Sessions. Lediglich am Sonntag konnte man in einigen Gesichtern die Spuren der letzten Nacht sehen. ;-)

Kam es mir nur so vor oder waren vor allem die etwas dunkleren Vorträge sehr gut besucht? Zu sehen und hören gab es während und zwischen den Sessions jedenfalls genug. Nicht nur inhaltlich, sondern auch drumherum hat’s gepasst. Ein nettes Rahmenprogramm und Top-Catering ohne Zahnfleischtaschenentzündung sorgten für einen äußerst angenehmen Aufenthalt am Müggelsee. Das sehen Andre, Dominik, Andrea und  Patrick auch so.

Vielen lieben Dank an den Seonauten und allen Teilnehmern!

Übrigens: Nacktscanner Google hat die SEO-Bombe glücklicherweise nicht abgeworfen…

Vorfreude auf die SEO Campixx 2010

9. März 2010 | Marco | No Comment

In wenigen Tagen geht sie los, meine erste SEO Campixx. Alte und neue Gesichter sowie viel SEO-Kram werden das Wochenende am Müggelsee sicherlich zu einem gelungenen und spaßigen Event machen.

Vergesst nicht, in die Session mit Kollege Lennarz und mir zum Thema Blitz SEO zu kommen!

Countdown: SEO Campixx vor 5 Monaten, 24 Tagen, 15 Stunden, 44 Minuten

Internetnutzer durch XING identifizieren

6. März 2010 | Marco | No Comment

Vor einigen Tagen wurden interessante Forschungsergebnisse zum Thema XING und zu Spuren im Netz allgemein veröffentlicht. Dabei ging es darum, dass die Browser-Historie eines Besuchers in der Regel ausgelesen werden kann und dann anhand der fingerabdruckähnlichen Gruppenzusammenstellung auf den Namen geschlossen werden kann. Dazu gibt es auch ein (sehr langsames) Experiment.

Das Ganze geht aber auch deutlich einfacher und schneller, wie Marco Hassler bereits 2008 aufzeigte. Per iFrame  konnte man damals erreichen, dass Besucher der eigenen Seite mit vollem Namen auf der “Letzte-Besucher-Seite” erscheinen. Dem ist ein technischer Riegel vorgeschoben worden, aber mit einer kleinen Modifikation klappt es weiterhin. Dazu muss folgender Code in die Seite eingefügt werden:

<img src=”https://www.xing.com/profile/Vorname_Nachname” height=”1″ width=”1″>

Dadurch kann ich sehen, wer meine Seite besucht. Auf der Xing-Webseite wird sogar die besuchte URL angezeigt, jedoch nicht der Name. Hier hilft die iPhone-App, die das Profil des Webseitenbesuchers zeigt.

Technisch ist dies meines Erachtens als Cross-Site Request Forgery einzuordnen. Xing selbst überlässt die Verantwortung dem Webseitenbetreiber und hat völlig recht. Wer das ausnutzt, kann echte Probleme bekommen.

Trotzdem: Gibt es hier keine technischnen Möglichkeiten, dies zu unterbinden?

On-Page-Optimierung mit der Google Analytics API

6. März 2010 | Marco | No Comment

Mittlerweile kommt fast jeder Dienst im Internet mit einer API daher. Twitter wäre ohne offene Schnittstelle gar nicht mehr vorstellbar. Heute habe ich mich einmal mit der API von Google Analytics beschäftigt, da ich einen spezielle Anforderung hatte. Ich wollte auf meinen Seiten anzeigen, über welche Schlüsselwörter (Entry Keywords) die Nutzer gekommen sind. Dank Google Labs und fertigen Klassen klappte der Einstieg wesentlich einfacher als erwartet.

Dies könnte vor allem aus Sicht des Suchmaschinenoptimierers interessant sein. Die Schlüsselwörter sind user generated und stehen in dieser Form im Fließtext selten nebeneinander (Beispiel: “köln aufstieg”). Außerdem kann man sie per <strong> oder Überschrift entsprechend aufwerten. Bei besonders großen Projekten ensteht auch ein Nutzen für den User, da er auf verwandte Suchbegriffe gelenkt wird. In meinem Artikel zum Barcode Google Doodle könnt Ihr ein produktives Beispiel finden.

Auf der anderen Seite müsste man wirklich einmal ausprobieren, wie hoch der Nutzen ist. Obwohl Google dies vormacht (siehe “Verwandte Suchvorgänge”), könnte man schnell wegen Keyword Stuffings eine Penalty erhalten. Außerdem gibt man eine Menge Informationen preis, die eher von der Konkurrenz als von Google verwertet wird.

Was haltet Ihr davon? Spammy oder kreatives SEO-Mashup?

Twitter: Rate-Limit umgehen

6. März 2010 | Marco | No Comment

Die Entwicklung von Twitter-Mashups ist einfach und macht Spaß. Leider ist Twitter seit jeher mit Kapazitätsproblemen konfrontiert, sodass wir den FailWhale häufiger sehen als uns lieb ist.

Aus diesem Grund wurde der Zugriff auf die Twitter-API begrenzt und der Nutzer gebeten, weise mit den zur Verfügung stehenden Requests umzugehen. Caching spielt hier beispielsweise eine große Rolle. Da man selbst als Nicht-Entwickler an die Grenze von 150 Requests pro Stunde gerät, empfehle ich jedem, einen White-List-Antrag zu stellen.

Für Programmierer ist die Begrenzung schon etwas unbehaglicher. Zu häufig wird man mit folgender Meldung konfrontiert: “You have been rate limited. Enhance your calm.Leider ist es besonders ärgerlich, dass die API gleichzeitig meldet, man habe noch 20.000 freie Requests. In meinen Augen ein Twitter-Bug.

Wenn Optimierungen nicht mehr weiterhelfen, gibt es noch zwei Möglichkeiten, die Zahl der Zugriffe zu erhöhen. Zum einen könnte einfach der maschinenlesbare RSS-Feed von Suchergebnissen verarbeitet werden, falls die IP nicht geloggt wird. Zum anderen kann man sich einen kleinen PHP-Proxy basteln, der dank neuer IP erneut x Zugriffe (genaue Zahl nicht genannt) ermöglicht.

$qry = $_GET["qry"];
$lang = $_GET["lang"];
$qry = str_replace(” “,”+”,$qry);
$ch = curl_init();
curl_setopt($ch, CURLOPT_HEADER, false);
curl_setopt($ch, CURLOPT_POST, 0);
curl_setopt($ch, CURLOPT_RETURNTRANSFER, 1);
curl_setopt($ch, CURLOPT_URL, “http://search.twitter.com/search.json?lang=$lang&show_user=true&rpp=60&q=$qry”);

$buffer = curl_exec($ch);
echo $buffer;

XING-Experiment

12. Februar 2010 | Marco | 2 Comments

Vermutlich bist Du auf diese Seite gekommen, um zu prüfen, ob hier wirklich ein Bild von Dir zu sehen ist. Ich kann Entwarnung geben. Es handelt sich lediglich um ein XING-Experiment.